Wenn du in Hurghada bist, landen die meisten sofort bei den gleichen Sachen: Inseln, Schnorcheln, Wüste, Quad. Alles cool. Aber wenn du mal einen Tag willst, der sich komplett anders anfühlt – ruhiger, echter, fast wie ein Reset fürs Gehirn – dann sind die Klöster St. Antonius und St. Paul so ein Ausflug, den viele gar nicht auf dem Schirm haben.
Und genau das ist der Punkt: Das hier ist kein Trip für “Action, Action, Action”. Das ist ein Trip für:
- Leute, die kurz raus wollen aus Hotel-Musik und Strandtrubel
- Leute, die gern Orte sehen, die nicht nach “Touristenprogramm” aussehen
- Leute, die sich für Ägypten abseits von Pyramiden interessieren
- oder einfach alle, die sagen: “Ich will mal was anderes, aber bitte nicht stressig.”
Die Fahrt geht durch die Wüste Richtung Berge, und je näher du kommst, desto stiller wird’s. Vor Ort ist die Stimmung ganz anders als in den typischen Hotspots. Du musst nicht ständig anstehen, du musst nichts “abhaken”. Du läufst, schaust, hörst zu, atmest durch. Und plötzlich ist da dieses Gefühl: Wow, das ist wirklich alt. Und wirklich lebendig.
In diesem Artikel bekommst du alles, was du brauchst, um zu entscheiden, ob das dein Ding ist:
- wie der Tag realistisch abläuft
- was du in jedem Kloster wirklich siehst
- was du anziehen solltest (ohne peinliche Überraschungen)
- und wie du den Ausflug so machst, dass er sich entspannt anfühlt

Warum dieser Ausflug so besonders ist
Die meisten Ausflüge rund um Hurghada sind laut, schnell und voll mit Programm. Das ist nicht schlecht. Aber es ist ein ganz anderer Vibe als bei den Klöstern St. Antonius & St. Paul. Hier geht’s nicht um “mehr”, sondern um “echter”.
Du bekommst etwas, das Hurghada sonst kaum liefert: Ruhe
Sobald du aus Hurghada raus bist, wird es stiller. Keine Strandmusik, keine Verkäufer, keine “jetzt schnell hier Foto”. Stattdessen:
- Wüste und Berge
- ein langsameres Tempo
- Orte, die nicht wie eine Show wirken
Viele kommen zurück und sagen nicht “wir haben so viel geschafft”, sondern “das war richtig gut für den Kopf”.
Es ist Geschichte, aber nicht wie im Museum
Diese Klöster sind keine Hallen voller Schilder. Du bist an Orten, die sich lebendig anfühlen, weil dort bis heute religiöses Leben stattfindet. Das macht den Besuch besonders: Du bist Gast an einem echten Ort, nicht in einer Kulisse.
Für wen ist das perfekt?
Dieser Tagesausflug passt mega gut, wenn du:
- einen ruhigen Tag willst, ohne Massentourismus-Gefühl
- Kultur willst, aber ohne grosses Gedränge
- gern fotografierst (Landschaft, Architektur, Details)
- Interesse an Geschichte, Spiritualität oder einfach “anderen Orten” hast
Für wen ist das eher nichts?
Sei ehrlich zu dir, dann wird’s ein guter Tag:
- Wenn du nur Action willst, wirst du es eventuell “zu ruhig” finden.
- Wenn du keine Lust hast, dich respektvoll zu kleiden oder leise zu sein, passt es nicht.
- Wenn du mit sehr kleinen Kindern reist, die viel Bewegung und Entertainment brauchen, kann es anstrengend wirken (machbar ist es trotzdem, aber nicht für jedes Kind).
Das Beste daran: Es fühlt sich wie ein kleiner Geheimtipp an
Viele Touristen kennen nur Kairo, Luxor, Inseln, Wüste. Die Klöster sind für viele wie eine Überraschung: “Krass, dass es das hier gibt.” Und genau dieser Moment macht den Ausflug so stark.

Wo liegen die Klöster überhaupt und wie fühlt sich die Fahrt an?
Die Klöster St. Antonius & St. Paul liegen nicht “in der Nähe von Hurghada” im Sinne von: kurz mal rüber. Sie liegen in der Eastern Desert, also in der Wüste zwischen Rotes Meer und dem Niltal, in einer Gegend mit Bergen, Stein und sehr viel Weite. Genau das macht die Fahrt aber auch so besonders.
Die Fahrt fühlt sich an wie ein kompletter Szenenwechsel
Du startest in Hurghada, wo alles nach Urlaub aussieht: Hotels, Strand, Läden, Trubel. Und dann wird’s ziemlich schnell anders:
- Die Stadt wird kleiner und verschwindet hinter dir
- Die Landschaft wird leerer
- Die Farben wechseln zu Sand, Stein, Felsen
- Und du merkst plötzlich, wie still Ägypten sein kann
Das ist kein Trip, bei dem du alle 10 Minuten aussteigst. Es ist eher ein “Roadtrip-Tag” mit viel Blick aus dem Fenster. Wenn du solche Fahrten magst, ist das schon ein Teil vom Erlebnis.
Wie lange ist man unterwegs?
Rechne realistisch damit, dass du mehrere Stunden im Auto/Bus sitzt (hin und zurück zusammen ist das ein grosser Teil des Tages). Genau deshalb ist dieser Ausflug so anders: Du investierst Fahrtzeit, bekommst dafür aber Orte, die sich nicht touristisch anfühlen.
Damit du es dir vorstellen kannst:
- Du bist morgens unterwegs, wenn es noch ruhig ist
- Vor Ort hast du genug Zeit, um beide Klöster zu erleben
- Und am späten Nachmittag oder Abend bist du wieder zurück in Hurghada
Was siehst du unterwegs?
Erwarte keine “Sehenswürdigkeiten” am Straßenrand. Das Highlight unterwegs ist die Landschaft selbst:
- weite, offene Wüste
- Berge und Felsen, die plötzlich auftauchen
- diese “endlose Straße”-Vibes, wo du einfach mal runterkommst
Wenn du gern fotografierst: Die coolsten Bilder entstehen oft nicht im Kloster, sondern schon auf dem Weg, weil die Landschaft so roh wirkt.
Für wen ist die Fahrt easy – und für wen eher nicht?
Easy, wenn du:
- gut im Auto/Bus sitzen kannst
- dich gern einfach treiben lässt
- den Tag als “ruhigen Ausflug” siehst
Eher nervig, wenn du:
- schnell reisekrank wirst
- lange Fahrten hasst
- erwartet hast, dass es ein kurzer Hop ist
Wenn du zu der zweiten Gruppe gehörst, kann es trotzdem passen – dann musst du nur wissen: Der Weg ist Teil des Tages.

So läuft der Tag ab
Damit du dir den Ausflug zu den Klöstern St. Antonius & St. Paul ab Hurghada richtig vorstellen kannst, hier der typische Ablauf. Nicht geschniegelt, nicht “perfekt”, sondern so, wie es sich meistens anfühlt: früh starten, ruhig fahren, vor Ort ohne Hektik schauen, dann entspannt zurück.
1) Abholung am Hotel (früh und direkt)
Der Tag startet meistens früh, weil die Fahrt ein gutes Stück ist und du vor Ort nicht gehetzt sein willst. Du wirst am Hotel abgeholt und fährst los, bevor Hurghada richtig wach ist. Genau das ist auch der Vorteil: weniger Verkehr, weniger Hitze, weniger Stress.
Was du dabei wissen solltest:
- Nimm Wasser direkt mit ins Auto/den Bus, nicht erst “später”.
- Wenn du morgens langsam bist: Snack in die Tasche. Das rettet Laune.
2) Fahrt durch die Wüste (der “Runterkommen”-Teil)
Dann kommt der Roadtrip-Part. Du fährst raus aus dem Küstentrubel, rein in die Wüste. Viele nutzen die Zeit zum Schlafen oder einfach zum Schauen.
Typisch ist:
- Eine längere Strecke am Stück
- Zwischendurch ggf. eine kurze Pause (Toilette, Beine strecken)
Das ist kein Ausflug, bei dem du dauernd aussteigst. Der Weg ist ruhig, und genau das macht ihn besonders.
3) Erstes Kloster: Ankommen, orientieren, langsam starten
Vor Ort ist die Stimmung sofort anders. Es ist leiser, langsamer, und du merkst: Hier gelten andere Regeln als an Touri-Hotspots. Du kommst an, gehst rein, schaust dich kurz um, und dann startet die Besichtigung.
Wichtig: Mach nicht direkt “wir müssen alles sehen”.
Die Klöster wirken am besten, wenn du dir Zeit gibst, Dinge auf dich wirken zu lassen.
4) Wechsel zum zweiten Kloster (kurzer Roadtrip im Roadtrip)
Nach dem ersten Kloster geht’s weiter zum zweiten. Das ist kein Riesending, aber es ist ein Wechsel, der sich gut anfühlt: nochmal Landschaft, nochmal Ruhe, und dann ein anderer Ort mit anderer Stimmung.
5) Zweites Kloster: ruhiger, weniger “Programm”, mehr Atmosphäre
Beim zweiten Kloster ist es oft so: Du bist schon im Flow. Du weisst, wie du dich bewegen musst, wie du dich verhältst, und du kannst entspannter schauen. Viele sagen hier: “Das fühlt sich nochmal ruhiger an.”
6) Rückfahrt nach Hurghada (müde, aber zufrieden)
Nach dem zweiten Kloster geht es zurück. Viele sind dann still, weil der Tag nicht laut war, sondern “voll”. Du kommst am späten Nachmittag oder Abend wieder in Hurghada an – nicht völlig zerstört wie nach einem Mega-Sightseeing-Marathon, eher ruhig und zufrieden.
Mini-Fazit zum Ablauf
Der Tag ist simpel:
- Fahrt + zwei besondere Orte + zurück
Und genau deshalb funktioniert er so gut: kein Gedränge, kein “schnell schnell”, eher ein ruhiger Kulturtag.

St. Antonius Kloster: Was du dort wirklich siehst
Das St. Antonius Kloster ist oft der Moment, wo Leute plötzlich leiser werden, ohne dass jemand was sagen muss. Nicht, weil es “streng” ist. Sondern weil der Ort eine Stimmung hat. Du merkst: Hier geht’s nicht um Show. Hier geht’s um Ruhe, Tradition und ein Leben, das hier schon sehr lange läuft.
Der erste Eindruck: Mauern, Wege, Stille
Du kommst an und merkst sofort, dass du dich anders bewegst als in einer Stadt. Innerhalb der Anlage wirkt alles geschützter. Du läufst durch Bereiche, die bewusst einfach gehalten sind, und genau das macht es besonders. Es fühlt sich nicht wie eine Tour-Attraktion an, sondern wie ein Ort, der einfach existiert.
Was viele am Anfang überrascht:
- Es ist nicht nur “ein Gebäude”. Es ist eine Anlage mit mehreren Bereichen.
- Du siehst nicht überall “Deko”, sondern oft klare, schlichte Räume.
- Die Ruhe ist nicht künstlich. Die ist einfach da.
Kirchen und Innenräume: klein, aber intensiv
In den Kirchenräumen ist es oft dunkler, kühler und stiller. Das fühlt sich nach der Wüste draussen sofort anders an. Viele schauen nicht lange “auf ein Ding”, sondern lassen die Atmosphäre wirken.
Worauf du achten kannst, damit du mehr mitnimmst:
- Schau nicht nur geradeaus. Schau auch nach oben, auf Details, auf kleine Ecken.
- Nimm dir pro Raum 20–30 Sekunden nur zum Schauen, ohne Handy.
- Wenn jemand betet oder still sitzt: einfach leise vorbeigehen. Das macht den Ort für alle angenehm.
Höfe und Wege: der “ich atme jetzt durch”-Teil
Zwischen den Gebäuden sind oft offene Bereiche, Wege und Innenhöfe. Genau da fühlt sich der Besuch für viele am besten an, weil du nicht “drinnen gedrängt” bist, sondern Platz hast.
Das ist auch der perfekte Punkt für eine Mini-Pause:
- Wasser trinken
- kurz sitzen, wenn möglich
- einmal sammeln, bevor du weitergehst
Wie anstrengend ist es wirklich?
Das hängt davon ab, wie viel du laufen willst. Der Besuch ist nicht automatisch “sportlich”, aber du bist nicht in einem Museum mit Rolltreppen. Du läufst, stehst, gehst wieder.
Damit es easy bleibt:
- Geh langsam, nicht im “wir müssen weiter”-Modus.
- Mach lieber weniger, aber entspannt.
- Bequeme Schuhe machen hier den grössten Unterschied.
Der beste Mindset für St. Antonius
Wenn du mit der Erwartung reingehst “ich will überall das Spektakel”, kann es sein, dass du es falsch liest. Der Ort wirkt nicht, weil er laut ist. Er wirkt, weil er ruhig ist.
Viele sagen danach:
- “Ich hätte nicht gedacht, dass mich so ein Ort so runterbringt.”
- “Das war irgendwie… echt.”
Und genau das ist die Stärke vom St. Antonius Kloster.
St. Paul Kloster: Warum es anders wirkt
Wenn das St. Antonius Kloster sich wie “geschützt und gesammelt” anfühlt, dann ist das St. Paul Kloster für viele eher: noch ruhiger, noch abgelegener, noch mehr Wüste im Kopf. Es ist nicht “besser” oder “schlechter” – nur anders. Und genau diese Abwechslung macht den Tagesausflug so rund.
Der erste Eindruck: weniger Trubel, mehr Weite
Viele Besucher sagen beim Ankommen sofort sowas wie: “Wow, hier ist es ja richtig still.”
Das liegt nicht nur am Kloster selbst, sondern auch daran, wie abgelegen es wirkt. Du hast weniger dieses “da ist viel los”-Gefühl. Stattdessen:
- mehr Ruhe auf den Wegen
- weniger Ablenkung
- und dieses klare Gefühl, dass du wirklich raus bist aus dem Alltag
Die Stimmung ist oft noch “ruhiger” als beim ersten Kloster
Beim zweiten Kloster bist du meistens schon runtergefahren. Du weisst, wie du dich bewegen willst, du bist nicht mehr im “neues Ding, neues Ding”-Modus. Und genau dann wirkt St. Paul oft am stärksten: Du schaust langsamer, du nimmst mehr wahr, ohne dich anzustrengen.
Was du dort wirklich mitnimmst
St. Paul ist für viele nicht “der Ort mit dem einen Spektakel”, sondern eher der Ort, an dem du dich unerwartet gut fühlst. Diese Art von Ausflug ist nicht laut. Du merkst es erst später, wenn du wieder in Hurghada bist und denkst: “Krass, wie ruhig ich gerade bin.”
Was viele dort am meisten mögen:
- die Atmosphäre (still, respektvoll, nicht touristisch laut)
- die Kombination aus Wüste und Klosteranlage
- das Gefühl, dass es ein echter Ort ist, nicht nur ein Programmpunkt
Wie du St. Paul am besten erlebst (ohne es zu “zerdenken”)
- Geh langsam und mach dir keinen Druck, “alles” zu sehen.
- Such dir 2–3 Stellen, die du bewusst anschaust.
- Mach ein paar Fotos, aber leg das Handy auch mal weg. Der Ort wirkt stärker, wenn du ihn wirklich wahrnimmst.
Mini-Vergleich (damit du’s einordnen kannst)
- St. Antonius: oft der “erste starke Eindruck”, sehr bewusst, sehr besonders
- St. Paul: oft der “ruhige Abschluss”, weniger Kopf, mehr Gefühl
Und genau das ist die Magie bei diesem Tagesausflug: Du hast nicht zwei ähnliche Stopps, sondern zwei Stopps, die sich unterschiedlich anfühlen.
Kleidung, Respekt, Fotos: die Regeln ohne Drama
Bei den Klöstern St. Antonius & St. Paul musst du nicht nervös sein. Es gibt keine “Falle”, in die du garantiert tappst. Aber es ist ein religiöser Ort, und wenn du dich ein bisschen anpasst, wird der Besuch für dich und für alle vor Ort einfach angenehmer.
Kleidung: simpel, respektvoll, fertig
Du musst nicht geschniegelt sein. Du musst nur vermeiden, dass es zu freizügig wirkt.
Gute Faustregel (für alle):
- Schultern bedeckt
- Knie bedeckt
- nichts super eng oder super durchsichtig
Das klingt strenger als es ist. In echt reicht oft:
- ein T-Shirt statt Trägertop
- eine leichte lange Hose statt super kurzer Shorts
- oder ein dünnes Tuch, das du schnell überwerfen kannst
Wenn du im Sommer da bist: nimm lieber luftige, lange Stoffe. Das ist nicht nur respektvoll, es ist auch angenehmer gegen Sonne und Wind.
Verhalten: kein Theater, einfach ruhig sein
Das hier ist kein Ort, wo du laut sein musst, um “Spass zu haben”. Das Beste am Ausflug ist die Ruhe. Darum gilt:
- eher leise sprechen
- nicht drängeln
- wenn du jemanden beten oder still sitzen siehst: kurz Abstand halten und vorbeigehen
- keine dummen Kommentare über Religion oder Rituale (klingt selbstverständlich, passiert aber leider)
Das bringt dir selber auch mehr. Du merkst plötzlich, wie der Ort wirkt, wenn du nicht die ganze Zeit “on” bist.
Fotos: meistens okay, aber nicht auf Kosten von Respekt
Viele machen Fotos, und das ist normal. Aber mach es so, dass du nicht der Mensch bist, wegen dem alle genervt sind.
So machst du’s richtig:
- Frag kurz nach, wenn du unsicher bist, vor allem in Innenräumen
- Kein Blitz, wenn es nicht ausdrücklich okay ist (Blitz nervt und wirkt respektlos)
- Keine Fotos von Leuten, die beten, ohne zu fragen
- Stell dich nicht mitten in Wege oder Eingänge
Wenn du schöne Bilder willst:
Die besten Fotos sind oft aussen (Wüste, Mauern, Wege, Licht) und nicht unbedingt drinnen.
Kleiner Extra-Tipp: nimm ein Tuch mit
Ein simples Tuch ist wie ein Joker:
- du kannst Schultern bedecken
- du kannst dich kurz gegen Sonne schützen
- du kannst es im Auto als Decke nutzen, wenn Klima kalt ist
Und es kostet dich null Platz.
este Zeit, Hitze, Wasser: so bleibt’s angenehm
Der Ausflug zu den Klöstern St. Antonius & St. Paul ab Hurghada steht und fällt mit einem simplen Ding: wie gut du mit Hitze und Fahrt klarkommst. Die Orte sind ruhig, aber die Wüste ist ehrlich. Wenn du das smart angehst, wird’s ein richtig angenehmer Tag.
Beste Zeit im Jahr
Am entspanntesten ist es meistens in den kühleren Monaten, weil du dann vor Ort mehr geniessen kannst und nicht nur “funktionierst”. In den heissen Monaten geht’s auch, aber dann brauchst du mehr Wasser, mehr Schattenpausen und weniger Druck, alles sehen zu müssen.
Beste Tageszeit
Je früher du losfährst, desto besser fühlt es sich an:
- morgens ist es kühler
- die Fahrt wirkt ruhiger
- und du bist vor Ort noch frisch
Wasser- und Snack-Plan (einfach, aber wichtig)
- Trink früh, nicht erst wenn du durstig bist
- Nimm kleine Snacks mit (nichts, was schmilzt)
- Wenn du schnell Kreislauf bekommst: etwas Salziges hilft oft mehr als nur Süsses
Für Familien und ältere Reisende
Dieser Ausflug ist nicht “zu schwer”, aber er ist ein langer Tag. Wenn du das akzeptierst und gut planst, klappt’s auch mit Familie oder älteren Leuten.
Familien
- Plane weniger als “muss” ein
- Mach es kurz und ruhig, nicht wie ein Programm-Marathon
- Kleine Spiele funktionieren auch hier: “Finde drei Details”, “Wer entdeckt das schönste Tor?”
Ältere Reisende
- Bequeme Schuhe sind Pflicht
- Regelmässige kleine Pausen machen den Tag viel leichter
- Wenn jemand Hitze schlecht verträgt: Schatten, Wasser, Tempo runter
Wenn jemand wirklich empfindlich ist (lange Fahrten, Kreislauf, Schmerzen), ist es besser, einen kürzeren Kultur-Ausflug zu wählen. Der Tag soll gut enden, nicht “durchgestanden”.
Häufige Fehler
- Zu wenig Wasser
Das ist der Klassiker. Nimm lieber mehr mit, als du denkst. - Falsche Kleidung
Zu kurz, zu freizügig oder unpraktisch. Mit bedeckender, luftiger Kleidung bist du entspannter und respektvoll. - Zu hohe Erwartungen
Das ist kein Action-Trip. Wenn du Ruhe willst, ist es perfekt. Wenn du Entertainment suchst, wird’s dir zu still. - Zu viel Programm im Kopf
Diese Orte wirken am besten, wenn du langsam schaust. Nicht, wenn du alles “abhaken” willst.
FAQ
Wie lange dauert der Ausflug?
Es ist ein Ganztagesausflug mit mehreren Stunden Fahrtzeit plus Zeit vor Ort.
Muss ich Christ sein, um die Klöster zu besuchen?
Nein. Du musst nur respektvoll sein.
Ist es anstrengend?
Nicht wie eine Wanderung, aber es ist ein langer Tag mit Laufen und Stehen. Mit Pausen ist es gut machbar.
Was ist das Highlight?
Für viele ist es nicht “ein einzelnes Ding”, sondern die Stimmung: Wüste, Ruhe, echte Orte, die sich nicht touristisch anfühlen.
Die Klöster St. Antonius & St. Paul ab Hurghada sind ein Ausflug für Leute, die Ägypten mal ohne Lärm erleben wollen. Wenn du einen Tag suchst, der sich ruhig, besonders und echt anfühlt, ist das hier einer der besten “anderen” Trips rund um Hurghada.
Du brauchst nur drei Dinge, damit es richtig gut wird:
- respektvolle, bequeme Kleidung
- genug Wasser
- und die Einstellung: lieber langsam schauen als schnell abhaken
Dann kommst du nicht nur mit Fotos zurück, sondern mit diesem seltenen Urlaubsgefühl: Kopf leiser, Stimmung besser.